Mode als Erlebnis: das fashionLAB eröffnet und auch Dresscode21 ist dabei!
Mitten im Designmonat öffnet am 8. Mai 2010 das neue fashionLAB in der Grazer Klosterwiesgasse 5 seine Pforten. Auf den Verkaufsflächen der ehemaligen Billa-Filiale finden Produktion und Verkauf von Mode gleichermaßen ihren Platz. Weitere Highlights: das Redesign von Kleidungsstücken, eine Tauschbörse und eine Fashion Library.
fashionLAB Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 12.00 – 18.00
Freitag: 12.00 – 19.00
Samstag: 10.00 – 17.00
Sonntag: geschlossen

Ein kreatives Netzwerk in Ladengestalt erwartet alle Modeinteressierten ab 8. Mai. Initiiert von der Creative Industries Styria setzt das neue fashionLAB auf die lokale und nationale Modeszene. „Kleidung und Accessoires sind stets im Wandel. Uns ist wichtig, die Entstehungsgeschichte der Produkte mit zu kommunizieren“, so die fashionLABmanagerin und Modedesignerin Alexandra Pötz. Auf 300 m² wird in den von Architekt Andreas Reiter konzipierten Räumen produziert, präsentiert, verkauft und bei Bedarf auch veranstaltet. Das Raumkonzept von Architekt Reiter wurde von Permanent Unit umgesetzt. Das Angebot ist exklusiv im Avantgarde-Stil: selten und bewusst flüchtig statt unbezahlbar. Was ausverkauft ist, wird nicht unbedingt nachgeordert. Der Platz wird stattdessen für Neues genutzt.
Über 20 heimische Modelabels sind dabei gewissermaßen „live“ zu erleben. Das fashionLAB, das von der Stadt Graz im Rahmen des Pilotprojekts Jakomini unterstützt wird, läuft vorerst bis Ende des Jahres und soll sich anschließend selbst finanzieren. „Das Jakominiviertel ist in Mode“, freut sich Wirtschafts- und Tourismusstadträtin Sonja Grabner. „Mit dem fashionLAB ist nun auch der Bereich Modedesign stark vertreten. 23 österreichische Mode-Labels zeigen von nun an in der Klosterwiesgasse 5 ihre neuesten Kreationen. Das Jakominiviertel wird dadurch nicht nur im Designmonat, sondern auch darüber hinaus zum Zentrum für kreative Modeschöpfung und deren Vermarktung.“

Mode und mehr
Das fashionLAB stellt neben den Produkten auch die Designer und ihre Arbeitsweise ins Rampenlicht: In der LAB.zone arbeiten Designer wie beispielsweise ap_moDE.SIGN, b.ertl, cityboy, mon.o, PALO ALTO, The Good Tribe oder Zerum an ihren aktuellen Kollektionen. Die clothes.swapping.zone wiederum bietet die Möglichkeit, Kleidung, Taschen, Schuhe, Accessoires etc. mitzubringen und diese gegen andere „Designer“stücke zu tauschen. Bei fashion.re.create können alle ihre mitgebrachten und/oder neu gekauften Kleidungsstücke von den Designern re-designen lassen, und die Fashion Library bietet Österreichs erste Mode-Bibliothek: Genau wie bei Büchern wird hier Mode verliehen. Es steht eine Bandbreite an Einzelstücken und Accessoires zur Verfügung, die einfach und schnell entlehnt werden können. (mehr zu clothes.swapping, fashion.re.create & Fashion Library unter www.earthrecreate.com)
Starten wird das fashionLAB mit einem großen Stocksale, dazu gibt es auch aktuelle Kollektionen zu erwerben.
die aktuellen fashionLAB Labels sind:
anzüglich, ap_moDE.SIGN, b.ertl, cityboy, die t-shirt ag, Dresscode21, eva kim heu, gilgenbach, Johanna Jewellery, kay double U, knall.bunt, Lebenshilfe, Lena Hoschek, mon.o, MICHAEL männerg’wand, mija t. rosa, ni-ly, Odrowąż, PALO ALTO, Pixie, Romy Schneiderin, Soos, The Good Tribe, Zerum
Initiator: Creative Industries Styria & Stadt Graz
Networking und fashionLABmanagement: Alexandra Pötz
Raumkonzept, Design und Planung: Andreas Reiter, Arch.
(Artikel verfasst von Andrea Pötz – ap moDE.SIGN)